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Online Casino trotz OASIS-Sperre in der Schweiz

Updated September 2026
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Geltungsbereich, Sperrdatei, Aufhebung und rechtliche Grenzen für landbasierte Casinos und bewilligte Online-Angebote.

Schweizer Mann vor Chalet mit blockiertem Casino‑Laptop und rotem Verbotsschild

Was eine Casinosperre in der Schweiz tatsächlich bedeutet

Eine Casinosperre in der Schweiz ist keine Einschränkung für ein einzelnes Spiel und auch keine Entscheidung, die nur ein bestimmtes Konto betrifft. Eine nationale Spielsperre gilt landesweit und übergreifend für alle konzessionierten Spielbanken. Das umfasst sowohl landbasierte Casinos als auch bewilligte Online-Angebote. Wer gesperrt ist, kann daher nicht einfach von einem Online-Casino zu einer Spielbank vor Ort wechseln oder umgekehrt.

Entscheidend ist der Geltungsbereich: Die Sperre hängt nicht davon ab, bei welchem Betreiber sie eingetragen wurde. Sie wirkt gegenüber dem gesamten konzessionierten Schweizer Spielbankensektor. Deshalb führt auch ein neues Benutzerkonto nicht zu einer anderen rechtlichen Ausgangslage. Die Frage ist nicht, ob ein bestimmtes Konto bereits auffällig geworden ist, sondern ob eine Person in der zentralen Sperrdatei erfasst ist.

Wie die Prüfung beim Zugang funktioniert

Lizenzierte Casinos müssen die zentrale Sperrdatei bei der Anmeldung abfragen. Das gilt insbesondere für die Eröffnung eines Online-Spielerkontos. Der Betreiber prüft dabei die Angaben, die für die Zulassung zum Spiel erforderlich sind. Die Abfrage ist Teil der Zugangskontrolle und nicht bloß eine freiwillige Sicherheitsmaßnahme.

Wer trotz einer OASIS-Sperre nach legalen Online-Casino-Angeboten in der Schweiz sucht, sollte zunächst auf die ausgewiesene ESBK-Konzession achten. Diese Übersicht ordnet die genannten Anbieter anhand ihrer bekannten Lizenzgrundlage ein.

1
Swiss4Win.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung im Zusammenhang mit dem Casinò Lugano. Damit ist der Anbieter über diese Schweizer Konzessionsgrundlage eingeordnet.

2
SwissCasinos.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon verbunden. Der Anbieter ist damit anhand einer Schweizer Konzessionsgrundlage gelistet.

3
Jackpots.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung für das Grand Casino Baden. Diese Konzessionsgrundlage macht den Anbieter für die Übersicht relevant.

4
MyCasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch ist über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern eingeordnet. Maßgeblich ist dabei die ausgewiesene Schweizer Konzession.

5
Pasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch verfügt über die ESBK-Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E des Casino du Lac Meyrin. Der Anbieter ist damit anhand einer konkret benannten Schweizer Konzession erfasst.

6
StarVegas.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken verbunden. Die genannte Schweizer Konzessionsgrundlage ist das zentrale Merkmal dieses Eintrags.

7
7Melons.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern. Dadurch ist der Anbieter in dieser Übersicht über eine Schweizer Konzession gekennzeichnet.

8
Casino777.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos gelistet. Die Einordnung stützt sich auf diese ausgewiesene ESBK-Konzession.

9
Admiral.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio. Damit ist eine Schweizer Konzessionsgrundlage für den Anbieter angegeben.

10
CasiNeo.ch

Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch verfügt über die Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E des Casinò Locarno. Diese ausdrücklich benannte ESBK-Konzession ist das hervorstechende Merkmal des Anbieters.

Bei einem landbasierten Casino erfolgt die Kontrolle im Zusammenhang mit dem Zutritt und der Teilnahme am Spiel. Bei einem Online-Casino wird sie in den Konto- und Registrierungsprozess eingebunden. Dadurch soll verhindert werden, dass eine bereits gesperrte Person über einen anderen konzessionierten Anbieter am Spiel teilnimmt.

Eine Casinosperre online und eine Sperre in einer landbasierten Spielbank sind deshalb nicht als zwei getrennte Systeme zu verstehen. Beide fallen unter die nationale Wirkung der Spielsperre. Auch ein Wechsel des Geräts, der Website oder des Spielorts verändert diesen Umfang nicht.

Was die Sperre praktisch ausschließt

Eine eingetragene Sperre betrifft die Teilnahme an den Geldspielen konzessionierter Schweizer Spielbanken. Das betrifft nicht nur einzelne Spielautomaten, sondern den Zugang zum bewilligten Spielbankangebot insgesamt. Bei einem Online-Casino kann das Konto deshalb nicht als Ausweichweg zu einem stationären Casino dienen. Ebenso ist ein Besuch in einer Spielbank vor Ort kein Weg, um eine online festgestellte Sperre zu umgehen.

Der Ausdruck „Online-Casino trotz Sperre“ beschreibt daher keine normale Kontofunktion. Ein konzessionierter Betreiber darf eine gesperrte Person nicht wie einen ungesperrten Kunden behandeln. Die Sperrdatei wird gerade deshalb zentral abgefragt, weil die Wirkung nicht auf den ursprünglichen Anbieter begrenzt ist.

Auch eine Selbstsperre ist nicht mit einem einfachen Website-Schalter gleichzusetzen, wenn sie als nationale Spielsperre erfasst wird. Die konkrete Einrichtung einer Sperre und die Frage nach ihrer späteren Aufhebung gehören in einen eigenen Verfahrenszusammenhang. Für den hier entscheidenden Punkt genügt: Während die Sperre wirksam ist, gilt sie gegenüber allen konzessionierten Schweizer Spielbanken.

Rolle der Spielbanken und der ESBK

Bewilligte Spielbanken müssen ein Sozialkonzept umsetzen. Dieses Konzept umfasst Information, Früherkennung, Selbstkontrolle und Spielbeschränkungen. Die Casinos haben damit nicht nur die Aufgabe, Spiele bereitzustellen. Sie müssen auch Verfahren einrichten, die problematisches Spielverhalten erkennen und den Spielzugang begrenzen können.

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Zu diesen Pflichten gehört die Abfrage der zentralen Sperrdatei. Lizenzierte Casinos müssen außerdem Selbstsperren anbieten und Spielerlimits einhalten. Diese Maßnahmen wirken auf unterschiedlichen Ebenen: Eine Selbstsperre oder ein persönliches Limit ist ein Instrument des Spielerschutzes beim jeweiligen Angebot; die nationale Spielsperre hat dagegen eine betreiberübergreifende Wirkung innerhalb aller konzessionierten Spielbanken.

Die Eidgenössische Spielbankenkommission, kurz ESBK, vergibt die Lizenzen und überwacht die Einhaltung der Regeln. Sie schafft damit den regulatorischen Rahmen, in dem Online- und landbasierte Spielbanken ihre Kontrollpflichten erfüllen müssen. Die eigentliche Zugangskontrolle findet jedoch beim jeweiligen Casino statt. Der Betreiber fragt die Sperrdatei ab und muss das Ergebnis bei der Kontoeröffnung beziehungsweise beim Zugang berücksichtigen.

Warum ein neues Konto keine Lösung ist

Ein neues Konto bei einem anderen Schweizer Online-Casino ändert die nationale Eintragung nicht. Die Sperre ist nicht an den Benutzernamen, die E-Mail-Adresse oder eine einzelne Spieloberfläche gebunden. Maßgeblich ist die erfasste Person und die Abfrage im zentralen System.

Daraus folgt auch, dass eine Anmeldung bei einem weiteren konzessionierten Anbieter keinen legalen Weg eröffnet, ein Casino trotz Sperre zu nutzen. Der Wechsel des Angebots beseitigt weder die Sperre noch die Pflicht des neuen Betreibers, die zentrale Sperrdatei abzufragen. Dasselbe gilt für den Wechsel zwischen Online- und Präsenzangebot.

Für die praktische Einordnung solltest du daher drei Ebenen auseinanderhalten:

Wer nach einem „Casino trotz Sperre“ sucht, trifft im bewilligten Schweizer Markt somit nicht auf eine zusätzliche Freischaltoption. Die technische Anmeldung, das einzelne Spiel und der gewählte Betreiber ändern nichts am landesweiten Umfang der Sperre.

OASIS, ESBK und Schweizer Sperrsysteme richtig auseinanderhalten

Die Begriffe OASIS und Schweizer Spielsperre werden häufig gleich verwendet. Sie bezeichnen jedoch nicht automatisch dasselbe System und beruhen nicht auf derselben Zuständigkeit. Für die Beurteilung eines Online-Casinos in der Schweiz ist deshalb entscheidend, welches Land den Anbieter reguliert und welche Sperrdatei das Casino abfragen muss.

OASIS ist kein Schweizer Ersatzsystem

OASIS ist eine deutsche Sperrdatei. Der Name steht für ein zentrales System, über das Spielersperren im deutschen Glücksspielbereich verwaltet und von zugelassenen Anbietern geprüft werden. Eine Eintragung in der OASIS-Liste sagt daher zunächst etwas über die deutsche Regulierung aus.

Daraus folgt aber nicht automatisch, dass ein Schweizer Online-Casino dieselbe Datei als maßgebliche Schweizer Grundlage behandelt. Eine ausländische Sperrdatei ersetzt weder die Schweizer Spielbankenregulierung noch die Schweizer Vorgaben zum Spielerschutz. Umgekehrt bedeutet ein Anbieter, der nicht auf eine OASIS-Sperre reagiert, nicht automatisch, dass er in der Schweiz legal tätig sein darf.

Geltungsbereich Schweizweit (landbasiert und Online)

Zuständige Behörde ESBK (Eidgenössische Spielbankenkommission)

Sperrfrist (Mindestdauer) 3 Monate bis zur Antragstellung

Gültigkeit Liechtenstein Seit 7. Januar 2025

Die Formulierung „Casino ohne OASIS-Sperre“ beschreibt deshalb keine eigene Schweizer Lizenzkategorie. Sie kann lediglich bedeuten, dass ein Angebot nicht an OASIS angeschlossen ist oder eine OASIS-Eintragung nicht als Prüfmerkmal verwendet. Für die Schweiz bleibt eine andere Frage vorrangig: Verfügt das Online-Casino über die erforderliche Schweizer Konzession und die Bewilligung für seine Online-Spiele?

Wer in der Schweiz zuständig ist

Für Online-Casinospiele ist die Eidgenössische Spielbankenkommission zuständig. Die ESBK beaufsichtigt diesen Bereich, vergibt die entsprechenden Bewilligungen und kontrolliert die Einhaltung der Regeln. Die Gespa hat dagegen eine andere Aufgabe: Sie ist für Lotterien und Sportwetten zuständig.

Diese Abgrenzung ist praktisch wichtig, wenn du ein Formular oder eine Anfrage zur Casinosperre einordnen willst. Ein Anliegen zu einem Schweizer Online-Casino gehört nicht deshalb zur Gespa, weil dort ebenfalls Geldspiele angeboten werden. Maßgeblich ist die Art des Spiels. Casinoangebote fallen in den Zuständigkeitsbereich der ESBK; Lotterien und Sportwetten werden von der Gespa reguliert.

Auch die ESBK ist nicht einfach eine allgemeine Anlaufstelle für jede ausländische Sperrdatei. Ihre Aufgabe besteht in der Regulierung der Schweizer Spielbanken und ihrer Online-Angebote. Eine Anfrage zu OASIS richtet sich daher nach der deutschen Zuständigkeit, während eine Schweizer Spielsperre im Schweizer System behandelt wird.

Schweizer Online-Angebote benötigen eine besondere Struktur

Ein Schweizer Online-Casino erhält keine eigenständige Online-Lizenz, die unabhängig von einem landbasierten Casino besteht. Erforderlich sind vielmehr eine Konzessionserweiterung einer bestehenden Spielbank-Konzession und eine ESBK-Spiele-Bewilligung.

Die Struktur lässt sich so zusammenfassen:

Deshalb reicht es nicht aus, wenn eine Website eine ausländische Lizenz nennt oder auf eine ausländische Sperrdatei verweist. Eine Lizenz aus Malta oder Curaçao ersetzt keine Schweizer ESBK-Lizenz. Ebenso macht die bloße Bezeichnung als „Casino ohne OASIS-Sperre“ ein Angebot nicht zu einem bewilligten Schweizer Online-Casino.

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Bei der Prüfung solltest du auf die Angaben des Betreibers achten und das Casino in der offiziellen ESBK-Liste suchen. Die Website eines bewilligten Online-Casinos muss außerdem die Konzessionsnummer der ESBK angeben. Zusätzlich sollten Organisation, Adresse und Registrierungsnummer des Betreibers eindeutig genannt sein. Diese Informationen betreffen die Identität und Zulassung des Anbieters, nicht die Frage, ob eine OASIS-Eintragung besteht.

Was „trotz OASIS-Sperre“ rechtlich nicht aussagt

Wer nach einem Online-Casino trotz OASIS-Sperre sucht, vermischt möglicherweise zwei Ebenen: die Eintragung in einer ausländischen Sperrdatei und die Zulässigkeit des Spielens in der Schweiz. Aus der einen Information lässt sich die andere nicht automatisch ableiten.

Eine OASIS-Sperre ist keine pauschale Freigabe für Schweizer Angebote. Sie bedeutet auch nicht, dass ein Schweizer Betreiber seine eigenen gesetzlichen Pflichten ignorieren dürfte. Umgekehrt ist ein nicht an OASIS angeschlossenes Angebot nicht schon deshalb ein zulässiger Ausweg. Entscheidend bleibt, ob das Angebot in der Schweiz bewilligt ist und welche Schweizer Sperrregeln für die betreffende Person gelten.

DO
  • Prüfe die offizielle ESBK-Liste nach dem Betreiber.
  • Achte auf eine gültige Schweizer Konzessionsnummer im Fussbereich.
  • Nutze die offiziellen Wege über die Spielbank für Aufhebungsanträge.
DON’T
  • Verlasse dich auf ausländische Lizenzen (z. B. Malta oder Curaçao).
  • Suche nach Wegen, eine Sperre durch ein neues Konto zu umgehen.
  • Erwarte eine automatische Entsperrung nach Ablauf der Frist.

Das gilt auch für Suchbegriffe wie „trotz Sperre ins Casino“ oder „Online-Casino mit OASIS-Sperre“. Sie beschreiben ein Ziel, aber keine rechtliche Kategorie. Eine ausländische Datenbank kann nicht dazu führen, dass eine Schweizer Spielsperre ihre Wirkung verliert. Ebenso kann ein technischer Zugang zu einer Website keine Schweizer Bewilligung ersetzen.

Besonderheit: Wirkung der Schweizer Sperre in Liechtenstein

Eine Schweizer Spielsperre hat nicht nur innerhalb der Schweiz Bedeutung. Seit dem 7. Januar 2025 erstreckt sich ihre Wirkung auch auf Liechtenstein. Dadurch ist die Schweizer Sperre in diesem grenzüberschreitenden Zusammenhang nicht mit einer rein nationalen oder ausschließlich deutschen OASIS-Eintragung gleichzusetzen.

Für die praktische Einordnung bedeutet das: Ein Wechsel zu einem Angebot in Liechtenstein ist kein verlässlicher Weg, um die Schweizer Sperrwirkung zu umgehen. Die geografische Nähe oder eine andere Domain ändert nichts daran, dass die schweizerische Spielsperre seit diesem Datum auch dort Wirkung entfaltet.

Die Systeme bleiben dennoch begrifflich zu trennen. OASIS gehört zur deutschen Regulierung. Die ESBK ist für Schweizer Online-Casinospiele zuständig. Die Schweizer Spielsperre hat aufgrund der Regelung seit dem 7. Januar 2025 zusätzlich Wirkung in Liechtenstein. Wer diese drei Ebenen auseinanderhält, kann ein Formular, eine Lizenzangabe und eine Sperrinformation korrekt zuordnen, statt aus dem Fehlen einer OASIS-Prüfung eine vermeintliche Spielberechtigung abzuleiten.

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Wenn du nach einem Online-Casino ohne Sperre suchst, musst du in der Schweiz zuerst zwischen einem bewilligten Angebot und einem nicht bewilligten Online-Spiel unterscheiden. Entscheidend ist nicht, ob ein Anbieter den Zugang technisch ermöglicht, eine ausländische Lizenz nennt oder eine Website auf Deutsch betreibt. Massgeblich ist, ob das Angebot in der Schweiz über die erforderliche Grundlage verfügt.

Online-Casinos dürfen in der Schweiz nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken betrieben werden. Zuständig ist die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK). Sie vergibt die entsprechenden Bewilligungen und überwacht, ob die geltenden Regeln eingehalten werden. Ein Anbieter, der diese Voraussetzung nicht erfüllt, darf sein Online-Casino nicht legal an Schweizer Spieler richten.

Woran du ein legales Schweizer Online-Casino erkennst

Eine Schweizer Online-Bewilligung ist keine eigenständige Lizenz, die ein beliebiges Unternehmen separat beantragen kann. Die rechtliche Struktur besteht aus zwei miteinander verbundenen Elementen:

Damit ist ein legales Online-Casino an ein reales Schweizer Spielbankenhaus gebunden. Die Bezeichnung des Online-Portals allein reicht daher nicht aus. Prüfe den Betreiber in der offiziellen, öffentlich einsehbaren ESBK-Aufstellung. Auf der Website eines lizenzierten Portals sollte zudem die Konzessionsnummer der ESBK angegeben sein; sie befindet sich normalerweise im Fussbereich.

Weitere formale Hinweise können die Einordnung unterstützen. Schweizer Online-Casinos müssen eine .ch-Domain besitzen und sich an volljährige Nutzerinnen und Nutzer richten. Diese Merkmale ersetzen die Prüfung bei der ESBK jedoch nicht. Eine professionell gestaltete Website, ein Schweizer Zahlungsangebot oder eine deutschsprachige Kundenbetreuung sind für sich genommen kein Nachweis der Bewilligung.

Warum Malta oder Curaçao nicht genügt

Eine Lizenz aus Malta oder Curaçao kann die rechtliche Grundlage für den Betrieb in der jeweiligen ausländischen Zuständigkeit bilden. Sie ersetzt aber keine Schweizer Bewilligung. Für Spielerinnen und Spieler in der Schweiz zählt, ob der Anbieter über die notwendige Schweizer Konzessionserweiterung und die ESBK-Spiele-Bewilligung verfügt.

Risiko

Das Spielen bei nicht bewilligten Anbietern bietet keinen Schweizer Verbraucherschutz und kann zur Beschlagnahmung von Gewinnen führen.

Ein ausländischer Anbieter ohne ESBK-Lizenz gilt in der Schweiz als illegal. Das gilt auch dann, wenn er eine ausländische Lizenznummer veröffentlicht, bekannte Spiele anbietet oder Einzahlungen aus der Schweiz akzeptiert. Die ausländische Lizenz beantwortet eine andere Frage: Sie sagt nicht, dass der Anbieter in der Schweiz Online-Spielbankenspiele anbieten darf.

Deshalb sind Begriffe wie „offshore-lizenziert“ oder „international reguliert“ kein Ersatz für die Prüfung der ESBK-Liste. Suche nicht nur nach einem Lizenzhinweis im Seitenfuss, sondern ordne den Betreiber und sein verbundenes Schweizer Spielbankenhaus eindeutig der amtlichen Aufstellung zu.

Bewilligt oder nur erreichbar?

Technische Erreichbarkeit und rechtliche Zulässigkeit sind zwei verschiedene Dinge. Ein ausländisches Portal kann für Schweizer Nutzer erreichbar sein, ohne in der Schweiz bewilligt zu sein. Auch die Möglichkeit, ein Konto zu eröffnen oder eine Einzahlung vorzunehmen, verändert diesen Status nicht.

Für das Spielen bei nicht bewilligten Anbietern werden Spieler in der Schweiz nicht strafrechtlich verfolgt. Daraus folgt jedoch keine Legalisierung des Angebots und kein Schweizer Verbraucherschutz. Das Spielen erfolgt auf eigene Gefahr. Die Verantwortung für die Einordnung liegt deshalb nicht allein beim Betreiberhinweis auf der Website, sondern auch bei der Prüfung, ob das Portal tatsächlich in der offiziellen ESBK-Liste geführt wird.

Praktische Prüfreihenfolge

Vor der Registrierung kannst du die Einordnung sachlich prüfen:

  1. Suche den Betreiber in der offiziellen ESBK-Aufstellung.
  2. Kontrolliere, ob ein bestehendes Schweizer Spielbankenhaus genannt wird.
  3. Prüfe, ob der Online-Betrieb als Konzessionserweiterung erkennbar ist.
  4. Vergleiche die angegebene Konzessionsnummer mit den offiziellen Angaben.
  5. Behandle Malta-, Curaçao- oder andere ausländische Lizenzen nicht als Schweizer Bewilligung.

Erst wenn diese Punkte zusammenpassen, handelt es sich um ein bewilligtes Schweizer Online-Casino. Ein „Casino ohne Sperre“ ist daher kein eigener legaler Lizenztyp. Legal ist ein Online-Angebot nur dann, wenn es die Schweizer Voraussetzungen erfüllt und von einem entsprechend konzessionierten Betreiber geführt wird.

Warum ein Spiel trotz Sperre nicht einfach freigeschaltet wird

Eine Spielsperre ist nicht an einen einzelnen Spielautomaten oder an eine bestimmte Spielrunde gekoppelt. Sie betrifft zuerst die Person und das Spielkonto. Deshalb kann ein einzelnes Spiel nicht unabhängig vom zentralen Zugangssystem freigeschaltet werden. Ob es sich um Roulette, Live Blackjack oder einen Spielautomaten handelt, ändert an dieser technischen Verbindung nichts.

Das Konto ist die zentrale Verbindung

Bei der Kontoeröffnung führt das Casino in erster Linie eine Identitätsprüfung durch. Entscheidend ist also, wer das Konto eröffnet, nicht ob die Person kreditwürdig ist. Die Prüfung der Kreditwürdigkeit gehört nicht zum normalen Zweck dieses Vorgangs. Eine mögliche Kontrolle durch den Kartenanbieter bei einer Kreditkartenzahlung ist davon getrennt und stellt keine Prüfung durch das Casino dar.

Wichtige Erkenntnisse

  • Eine nationale Spielsperre gilt für alle konzessionierten Schweizer Spielbanken, sowohl online als auch landbasiert.
  • Die ESBK reguliert Casinos, während die Gespa für Lotterien und Sportwetten zuständig ist.
  • Eine Sperre kann frühestens nach drei Monaten durch die zuständige Spielbank aufgehoben werden.
  • Seit Januar 2025 gilt die Schweizer Sperre auch grenzüberschreitend in Liechtenstein.

Nach der Identifikation wird das Spielkonto mit den Angaben der betreffenden Person verbunden. Das Casino kann dadurch beim Zugang prüfen, ob das Konto verwendet werden darf. Lizenzierte Casinos müssen bei der Anmeldung die zentrale Sperrdatei abfragen. Eine Person, die dort als gesperrt erfasst ist, erhält deshalb keinen regulären Zugang zu den angebotenen Casinospielen.

Das erklärt, weshalb ein Wechsel des Spiels keine technische Lösung darstellt. Die Sperrprüfung erfolgt nicht erst beim Start eines bestimmten Spielautomaten. Sie liegt auf der Ebene von Konto, Anmeldung und Zugangsberechtigung. Ein anderes Spiel verwendet weiterhin dasselbe geprüfte Konto.

Warum einzelne Spielautomaten keine Ausnahme bilden

Bei einer Spielautomaten-Sperre entsteht leicht der Eindruck, nur das betroffene Spiel sei blockiert. Im Schweizer Konzessionssystem funktioniert die Prüfung jedoch nicht wie ein Schalter, der für jedes Spiel einzeln umgelegt wird. Das Spielangebot wird über die Infrastruktur des lizenzierten Casinos bereitgestellt. Der Zugang dazu läuft über das Spielerkonto.

Daraus folgt:

Auch ein angeblicher Versuch, ein Online-Casino trotz Spielsperre über ein einzelnes Spiel zu nutzen, scheitert daher an der vorgelagerten Zugangskontrolle. Das Problem liegt nicht in der Software des konkreten Spiels, sondern in der Berechtigung des Spielkontos.

Limits arbeiten auf einer anderen Ebene

Spielerlimits sind von einer Spielsperre zu unterscheiden. Lizenzierte Casinos müssen Limits einhalten und Selbstschutzinstrumente anbieten. Dazu gehören spielerseitige Einzahlungs-, Verlust- und Session-Limits. Diese Einstellungen begrenzen die Nutzung eines grundsätzlich zugelassenen Kontos. Eine Sperre verhindert dagegen den Zugang aufgrund der erfassten Spielsperre.

Auch Einsatzlimits pro Spin oder Spielrunde sind keine technische Umgehungsmöglichkeit. Sie sind betreiberspezifisch und Bestandteil des bewilligten Sozialkonzepts. Ein Limit regelt somit, wie ein zugelassenes Konto spielen darf. Es verwandelt aber kein gesperrtes Konto in ein zugelassenes.

Was eine Prüfung praktisch bedeutet

Wenn du eine Casino-Sperre prüfen willst, solltest du zwischen drei verschiedenen Ebenen unterscheiden:

  1. Identität: Das Casino ordnet das Konto einer konkreten Person zu.
  2. Zugang: Bei der Anmeldung wird die zentrale Sperrdatei abgefragt.
  3. Spielsteuerung: Limits und Beschränkungen regeln die Nutzung eines freigegebenen Kontos.

Diese Reihenfolge ist technisch entscheidend. Erst muss die Person identifiziert und der Zugang geprüft werden. Danach können Spiel- und Einsatzbeschränkungen angewendet werden. Ein Spiel selbst kann diese Reihenfolge nicht überspringen.

Deshalb gibt es im bewilligten Online-Casino keine seriöse Funktion, mit der nur ein einzelner Spielautomaten trotz Spielersperre aktiviert wird. Die Prüfung ist an die Person und das Konto angebunden, während das konkrete Spiel lediglich innerhalb dieser bereits kontrollierten Umgebung ausgeführt wird.

Wie lange gilt eine Casinosperre und wann ist eine Aufhebung möglich?

Eine nationale Spielsperre hat kein automatisch festgelegtes Ablaufdatum. Sie endet daher nicht einfach nach einer bestimmten Zeit von selbst. Entscheidend ist, ob und wann eine Freigabe beantragt sowie bewilligt wird.

Ein Antrag auf Aufhebung ist frühestens drei Monate nach dem Eintrag möglich. Diese Frist bezeichnet den frühestmöglichen Zeitpunkt für einen Antrag, nicht das garantierte Ende der Sperre. Nach Ablauf dieser drei Monate bleibt die Sperre zunächst bestehen, solange keine Freigabe erfolgt ist.

Kann ich nach drei Monaten automatisch wieder spielen?

Nein, die Frist ermöglicht lediglich den Zeitpunkt, an dem du einen Antrag auf Aufhebung stellen kannst. Eine automatische Entsperrung findet nicht statt.

Ist eine OASIS-Sperre dasselbe wie eine Schweizer Sperre?

Nein, OASIS ist ein deutsches System. Eine Schweizer Sperre wird über das nationale System der ESBK und die jeweiligen Spielbanken verwaltet.

Wer entsperrt mich bei der ESBK?

Die ESBK ist für die Aufsicht zuständig, aber nicht für die individuelle Entsperrung. Du musst den Antrag direkt bei der zuständigen Spielbank stellen.

Was bedeutet „frühestens drei Monate“?

Die Dreimonatsfrist beginnt mit dem Eintrag der nationalen Spielsperre. Vor ihrem Ablauf kann keine Freigabe beantragt werden. Es genügt also nicht, dass du deine Meinung zur Sperre änderst oder seit dem Eintrag eine gewisse Zeit vergangen ist. Maßgeblich ist, dass der Antrag nicht vor dem frühestmöglichen Zeitpunkt gestellt wird.

Nach Ablauf der Frist besteht lediglich die Möglichkeit, ein Aufhebungsverfahren einzuleiten. Eine automatische Entsperrung findet nicht statt. Ebenso bedeutet die Antragstellung nicht, dass der Zugang zu Online-Casinos oder landbasierten Spielbanken sofort wieder freigegeben wird.

Wo wird die Freigabe beantragt?

Der Antrag läuft über die Spielbank, die für das Verfahren zuständig ist. Wende dich deshalb an die betreffende Spielbank und nicht direkt an die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK). Die ESBK kann gesperrte Spieler nicht selbst entsperren.

Diese Zuständigkeit ist praktisch wichtig: Eine allgemeine Anfrage an die ESBK ersetzt keinen Antrag bei der Spielbank. Auch eine Kontaktaufnahme mit einem einzelnen Online-Casino führt nicht automatisch zur Aufhebung der nationalen Spielsperre, wenn das Verfahren nicht über die zuständige Spielbank geführt wird.

Was gilt bis zur Entscheidung?

Bis zu einer bewilligten Freigabe bleibt die Spielsperre wirksam. Der Ablauf der frühesten Dreimonatsfrist verändert den Status daher nicht automatisch. Du solltest dich erst dann wieder als spielberechtigt betrachten, wenn die zuständige Spielbank die Aufhebung bestätigt hat.

Die Regelung betrifft die nationale Sperre als solche. Eine einzelne Plattform kann sie nicht eigenständig verkürzen oder umgehen. Deshalb ist auch eine erneute Kontoeröffnung bei einem konzessionierten Anbieter kein Ersatz für das vorgesehene Verfahren.

Für die zeitliche Einordnung lässt sich damit klar unterscheiden:

Nutze für den Antrag die offiziellen Kontaktdaten der zuständigen Spielbank und bewahre die Bestätigung des Verfahrens auf. Bis zur bestätigten Freigabe bleibt der Zugang zu konzessionierten Spielbanken gesperrt.

So richtest du eine Selbstsperre im Online-Casino ein

Wenn du dich im Online-Casino vom Spielen abhalten möchtest, nutzt du die Selbstschutzfunktionen deines Spielerkontos. Bewilligte Schweizer Spielbanken müssen ein Sozialkonzept mit Information, Früherkennung, Selbstkontrolle und Spielbeschränkungen umsetzen. Welche Einstellungen verfügbar sind, kann sich je nach Betreiber unterscheiden.

Einzahlungslimit festlegen

Ein Einzahlungslimit begrenzt, wie viel Geld du deinem Konto zuführen kannst. Bei lizenzierten Online-Casinos lassen sich tägliche, wöchentliche oder monatliche Einzahlungslimits im Konto festlegen. Öffne dafür den Bereich für Spielerschutz oder Limits, wähle den gewünschten Zeitraum und bestätige die Einstellung.

Dieses Limit betrifft die Einzahlung, nicht automatisch den Verlust oder die Spieldauer. Es verhindert daher nicht jede einzelne Spielaktion, sondern begrenzt zunächst den Geldbetrag, der auf das Spielerkonto gelangen kann.

Verlustlimit richtig verstehen

Ein Verlustlimit bezieht sich auf den Betrag, den du innerhalb der festgelegten Einstellung verlieren darfst. Sobald das Limit erreicht ist, wird das Spiel blockiert. Die Sperre bleibt bestehen, bis du das Limit manuell anhebst oder die festgelegte Periode abläuft.

Damit unterscheidet sich das Verlustlimit vom Einzahlungslimit: Du kannst Geld einzahlen, ohne dass dadurch automatisch ein Verlustlimit aufgehoben wird. Prüfe deshalb vor der Bestätigung genau, welche Grenze du gerade einrichtest.

Spiel- und Session-Beschränkungen

Zusätzliche Spielbeschränkungen können die Nutzung des Kontos oder die Dauer einer Spielsession begrenzen. Diese Instrumente sind vom jeweiligen bewilligten Online-Casino abhängig und Bestandteil seines Sozialkonzepts. Wenn du eine vollständige Unterbrechung möchtest, wähle eine Selbstsperre oder die stärkste verfügbare Kontobeschränkung statt nur ein Einzahlungslimit.

Antrag auf Aufhebung

Schritt 1: Frist prüfen

Stelle sicher, dass seit dem Eintrag der nationalen Spielsperre mindestens drei Monate vergangen sind.

Schritt 2: Zuständigkeit klären

Identifiziere die Spielbank, die für dein Konto oder die Konzession zuständig ist (nicht die ESBK kontaktieren).

Schritt 3: Antrag einreichen

Kontaktiere die betreffende Spielbank offiziell, um das Aufhebungsverfahren einzuleiten und notwendige Unterlagen einzureichen.

Eine Selbstsperre richtest du direkt im Spielerkonto ein oder beantragst sie über den Kundendienst des lizenzierten Betreibers. Lies die Bestätigung aufmerksam und speichere sie. Bei Problemen wendest du dich an die Spielbank; die ESBK hebt keine Sperren für einzelne Spieler auf. Ergänzend ist die SOS-Spielsucht-Hotline 0800 040 080 rund um die Uhr kostenlos und anonym erreichbar.

Aufhebung einer Casinosperre: Zuständigkeit, Antrag und Hessen

Eine Schweizer Spielsperre wird nicht durch eine allgemeine Anfrage bei der Eidgenössischen Spielbankenkommission aufgehoben. Die ESBK vergibt Konzessionen und überwacht die Einhaltung der Regeln. Für den persönlichen Antrag auf Aufhebung ist dagegen die Spielbank zuständig, die das Verfahren mit dir bearbeitet.

Wie der Antrag auf Aufhebung abläuft

Eine nationale Spielsperre kann frühestens drei Monate nach dem Eintrag zur Aufhebung beantragt werden. Das bedeutet nicht, dass die Sperre automatisch endet. Nach Ablauf dieser Frist musst du dich an die zuständige Spielbank wenden und dort einen Antrag stellen.

Die Spielbank prüft den Antrag im Rahmen ihres Sozialkonzepts. Dabei geht es nicht um eine formale Freischaltung auf Zuruf, sondern um die Frage, ob eine Aufhebung verantwortbar ist. Deshalb solltest du dich mit deinem konkreten Casino in Verbindung setzen und klären, welche Unterlagen oder Angaben für die Prüfung benötigt werden.

Wichtig ist die Zuständigkeitsgrenze:

Auch wenn du nur online gespielt hast, bleibt der Antrag an die zuständige Spielbank gebunden. Die Sperre betrifft nicht lediglich eine bestimmte Website oder ein einzelnes Spielerkonto.

Was „Casinosperre Hessen“ in der Schweiz bedeutet

Der Begriff „Hessen“ gehört zum deutschen Verwaltungs- und Regulierungszusammenhang. Eine Anfrage zur Casinosperre in Hessen ist deshalb nicht automatisch eine Anfrage zur Schweizer Spielsperre. Für eine Sperre, die in der Schweiz eingetragen wurde, gelten die Schweizer Zuständigkeiten und das Schweizer Verfahren.

Eine deutsche Stelle kann eine Schweizer nationale Spielsperre nicht aufheben. Umgekehrt erledigt eine Schweizer Spielbank keinen Antrag, der sich ausschließlich auf eine deutsche Sperrdatei oder ein deutsches Verfahren bezieht. Entscheidend ist daher immer, in welchem Land die Sperre eingetragen wurde und welches System sie verwaltet.

Wenn du eine Schweizer Sperre aufheben lassen möchtest, richte den Antrag direkt an die zuständige Spielbank. Die ESBK kann gesperrte Spieler nicht entsperren; ihre Aufgabe liegt bei Konzessionen und Aufsicht, nicht bei der individuellen Freigabe.

Verjährt eine Casinosperre in Österreich oder bleibt sie bestehen?

Eine österreichische Casinosperre und eine schweizerische Spielsperre gehören nicht automatisch zum selben Rechtssystem. Deshalb lässt sich die Frage nach einer möglichen Verjährung nicht mit einer allgemeinen Aussage beantworten. Entscheidend ist zuerst, in welchem Land die Sperre eingetragen wurde, welcher Anbieter sie veranlasst hat und welche nationale Regulierung für diesen Anbieter gilt.

Österreichische Sperre getrennt beurteilen

Wenn sich deine Anfrage auf eine Sperre in Österreich bezieht, musst du dich an die dort zuständige Spielbank oder Aufsichtsstruktur wenden. Ob eine Sperre zeitlich begrenzt ist, wann eine Aufhebung beantragt werden kann und welche Unterlagen erforderlich sind, richtet sich nach den österreichischen Bestimmungen und den Bedingungen des jeweiligen Betreibers. Eine österreichische Regelung darf daher nicht ohne Prüfung als Maßstab für die Schweiz verwendet werden.

ESBK

Die Eidgenössische Spielbankenkommission ist die Schweizer Aufsichtsbehörde, die Lizenzen für Spielbanken vergibt und den Online-Glücksspielsektor reguliert.

Auch der Begriff „Verjährung“ ist in diesem Zusammenhang nicht automatisch passend. Eine Sperre verschwindet nicht allein deshalb, weil seit ihrer Eintragung Zeit vergangen ist. Ob sie befristet ist, fortbesteht oder nur auf Antrag geprüft wird, muss die zuständige Stelle nach den geltenden Regeln klären. Eine pauschale Frist lässt sich daraus nicht ableiten.

Schweizer Zuständigkeit

Für Online-Casinospiele in der Schweiz ist ausschließlich die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) zuständig. Die ESBK beaufsichtigt diesen Bereich und kontrolliert die Einhaltung der Regeln durch konzessionierte Spielbanken. Die Gespa ist dagegen für Lotterien und Sportwetten verantwortlich. Sie ist daher nicht die richtige Stelle für eine Sperre in einem Schweizer Online-Casino.

Diese Abgrenzung ist wichtig, weil eine Anfrage bei der falschen Behörde keine Änderung des Sperrstatus bewirkt. Ebenso ersetzt eine österreichische Auskunft keine schweizerische Prüfung. Für eine in der Schweiz eingetragene Sperre gelten die Schweizer Vorgaben; für eine österreichische Sperre ist die dort zuständige Regulierung maßgeblich.

Prüfe deshalb zuerst den Staat und die konkrete Spielbank, die den Eintrag geführt hat. Erst danach lässt sich verlässlich klären, ob eine Aufhebung vorgesehen ist oder ob die Sperre weiterbesteht.

Online-Casino mit Sperre: Risiken statt vermeintlicher Abkürzung

Ein Online-Casino trotz bestehender Spielsperre wirkt vielleicht wie eine schnelle Ausweichmöglichkeit. Tatsächlich verschiebt sich das Risiko dabei auf dich. Nicht bewilligte Online-Spiele unterliegen in der Schweiz nicht der Aufsicht der ESBK. Damit fehlen dir wichtige Kontroll- und Schutzmechanismen, die bei konzessionierten Spielbanken vorgeschrieben sind.

Wichtig ist die rechtliche Unterscheidung: Als Spieler wirst du in der Schweiz beim Spielen bei einem nicht bewilligten Anbieter nicht strafrechtlich verfolgt. Daraus folgt aber nicht, dass das Angebot sicher oder gleichwertig legal ist. Gewinne können in einem Strafverfahren beschlagnahmt werden. Zusätzlich besteht beim nicht bewilligten Anbieter kein Schweizer Verbraucherschutz. Probleme mit Kontozugang, Auszahlung oder der Behandlung deiner persönlichen Daten lassen sich dadurch schwerer einordnen und durchsetzen.

Online-Casinos aus dem Ausland für die Schweiz
Online-Casinos aus dem Ausland für die Schweiz

Rechtlicher Rahmen, ESBK-Bewilligung, Angebote und Risiken: Dieser Überblick erklärt, worauf Schweizer Spieler bei ausländischen Online-Casinos…

Auch ein DNS-Block ändert daran nichts. Wenn eine Website technisch erreichbar wird, entsteht dadurch keine Schweizer Bewilligung. Eine ausländische Lizenz ersetzt keine ESBK-Lizenz; das Spielen erfolgt bei einem solchen Anbieter auf eigene Gefahr. Die technische Erreichbarkeit ist daher kein Nachweis für eine zulässige Spielmöglichkeit und keine rechtliche Umgehung einer Sperre.

Bei einem „Online-Casino mit Sperre“ solltest du deshalb nicht nur auf den Zugang achten. Entscheidend sind die Bewilligung, die Aufsicht und der tatsächliche Schutz deiner Spieler- und Zahlungsdaten. Fehlt die Schweizer Zulassung, bleibt das Angebot nicht bewilligt – unabhängig davon, ob die Sperrung technisch umgangen werden kann.

Casinosperre Schweiz und Liechtenstein: Was seit 2025 gilt

Seit dem 7. Januar 2025 erstreckt sich die Wirkung einer schweizerischen Spielsperre auch auf Liechtenstein. Damit endet die praktische Reichweite der Sperre nicht mehr an der Schweizer Landesgrenze. Eine in der Schweiz eingetragene Sperre ist deshalb auch bei Spielbanken und Online-Spielangeboten in Liechtenstein zu berücksichtigen.

Beste Online-Casinos ohne Verifizierung in der Schweiz
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Für dich bedeutet das: Ein Wechsel nach Liechtenstein schafft keinen neuen Zugang zum konzessionierten Glücksspiel. Die Sperre bleibt als persönliche Einschränkung bestehen und wird grenzüberschreitend wirksam. Entscheidend ist nicht, wo du dich beim Spiel physisch befindest, sondern dass die Regelung den Zugang zu den betroffenen Spielangeboten in beiden Ländern erfasst.

Die Erweiterung betrifft ausschließlich die Wirkung der schweizerischen Spielsperre in Liechtenstein. Sie macht aus einer liechtensteinischen Regelung keine Schweizer Sperre und ersetzt auch keine Prüfung der jeweils zuständigen Vorschriften. Für die praktische Nutzung eines Angebots muss daher weiterhin unterschieden werden, welchem Land der Betreiber und die Spielbank rechtlich zugeordnet sind.

Ein gesperrtes Konto lässt sich durch einen Aufenthalt in Liechtenstein somit nicht als regulärer Ausweichweg verwenden. Ebenso ist eine erneute Registrierung kein verlässlicher Ansatz: Die Sperre ist nicht auf ein einzelnes Benutzerkonto oder eine bestimmte Website beschränkt, sondern wirkt gegenüber den erfassten konzessionierten Spielangeboten.

Wenn du die Ursache, den Eintrag oder eine mögliche Freigabe klären willst, musst du dich an die Spielbank wenden, über die das Verfahren läuft. Die ESBK hebt eine bestehende Sperre nicht auf. Die seit dem 7. Januar 2025 geltende grenzüberschreitende Wirkung bleibt davon unberührt.

Ist das Spielen im Online-Casino Schweiz legal und sicher?

Ja, wenn du ein Online-Casino mit Schweizer Konzession nutzt. Ausländische Anbieter ohne ESBK-Lizenz sind in der Schweiz illegal; bewilligte Casinos unterliegen der Aufsicht der ESBK und müssen Spielerschutzmaßnahmen umsetzen.

Ist Online-Glücksspiel in der Schweiz 2026 legal?

Ja, Online-Glücksspiel ist in der Schweiz legal, wenn das Casino über die erforderliche Schweizer Konzession und ESBK-Spiele-Bewilligung verfügt. Anbieter ohne Schweizer Bewilligung sind illegal.

Muss ich Gewinne aus Schweizer Online-Casinos versteuern?

Nein, Gewinne aus bewilligten Schweizer Online-Casinos werden nicht pauschal ab dem ersten Franken besteuert. Bei nicht bewilligten Offshore-Anbietern sind Gewinne dagegen ab dem ersten Franken voll steuerpflichtig.

Brauche ich eine Bonitätsprüfung für ein Casino-Konto?

Nein, bei der Kontoeröffnung prüft das Casino in erster Linie deine Identität und nicht deine Kreditwürdigkeit. Eine separate Prüfung kann durch den Kartenanbieter erfolgen, wenn du mit Kreditkarte zahlst.

Kann ein Online-Casino einen Schufa-Eintrag verursachen?

Nein, eine gewöhnliche Kontoeröffnung bei einem seriösen Schweizer Online-Casino verursacht keinen Schufa-Eintrag, da dabei hauptsächlich deine Identität geprüft wird.

Lassen sich Gewinne in Online-Casinos ohne Schufa abheben?

Ja, bei einem seriösen Schweizer Online-Casino kannst du Gewinne grundsätzlich abheben, ohne dass eine Schufa-Prüfung erforderlich ist. Die Auszahlung darf nur auf dein eigenes Schweizer Bank- oder PostFinance-Privatkonto erfolgen.

Spielerschutz

Verfasst vom Team von „Spielero”.

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